The Work

Wenn ich mir über die Dinge nicht klar bin, dann projiziere ich…und denke, das ist das Problem. Seit Jahrtausenden arbeiten wir an dem projizierten Bild, nicht an dem Projektor. (Byron Katie)

Wir kreieren mit unserem Verstand ständig Geschichten um die Wirklichkeit, interpretieren und beurteilen die Welt und uns, und meinen, das ist die einzige allumfassende Wahrheit. Wir merken oft nicht, dass wir damit in immer dieselben Sackgassen geraten und uns im Kreis drehen.

Das was wir glauben, wird wahr…denn das was wir glauben, bestimmt, was wir wahrnehmen. Was wir wahrnehmen, bestimmt, wie wir uns verhalten und was wir in anderen sehen.

Wenn wir meinen, unser Leben sei schwer, dann werden wir genau darauf unseren Fokus richten und durch diesen gefilterten Glauben unser Leben betrachten. Alles, was uns sonst noch im Leben begegnet – und sei es auch noch so „gut“ – blenden wir aus.

Stressige Gefühle haben zu 95% ihre Ursache in unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken gehen wir unbewusst in den Widerstand mit dem, was wir fühlen und erleben, statt es anzunehmen und mit unserem Gefühl einfach nur zu sein, um von dort aus nicht gegen uns, sondern mit uns zu agieren.

Mit vier einfachen Fragen ist The Work eine wunderbare Methode, um Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster zu identifizieren. Es gibt uns die Möglichkeit, unsere Gedanken und Glaubenssätze zu entlarven und zu hinterfragen; und die Wahrnehmung so zu erweitern, dass innere Bewegung wieder möglich ist, um die eigene Wahrheit zu spüren und sie zu leben.

„Wir hängen nicht an Menschen oder Dingen, sondern an ungeprüften Konzepten, die wir im Augenblick für wahr halten.“ (Byron Katie)

Diese Konzepte und Glaubenssätze, diese Ideen über uns und über andere können wir mit der Methode The Work überprüfen. Es ist wie ein Mikroskop, mit dem wir hinter unsere Gedanken schauen, und den wahren Kern für unser Handeln und unsere Emotion erkennen.