Beratung

Wir hängen nicht an Menschen oder Dingen, sondern an ungeprüften Konzepten, die wir im Augenblick für wahr halten. (Byron Katie)

Wir weisen uns gern selbst in die Schranken und sind selbst unsere größten Kritiker. Wir sagen uns Sätze wie: „Ich kann nicht…“, „Ich muss erst…“, „Ich sollte…“, „Ich bin leider immer…“, „Ich werde nie…“ und viele andere vorgefertigten Konzepte, die wir nicht hinterfragen.

Oder wir machen andere verantwortlich für die Dinge, die uns widerfahren, und sagen dann so etwas wie: „Immer machst du…“, „Warum kannst du nicht einmal…“, „was du sagst, ist nicht wahr“ oder „solange du dieses oder jenes tust, kann ich nicht…“ Es gibt noch viele andere Varianten dieser Sätze, hinter der immer eine Haltung ohne Selbstverantwortung steht. Meist wird das nicht erkannt, weil es zunächst einfacher ist, die anderen für eine Situation oder eine Empfindung verantwortlich zu machen. Und immer steckt eine Sehnsucht nach wirklichem Kontakt dahinter.

Wir sehnen uns nach Bewegung und wahrhaftiger Begegnung. Wir wollen der Welt und uns selbst offen gegenüberstehen, mit dem Leben und mit dem Herzen lachen. Wir wollen das im Leben ausdrücken, was wir wirklich wollen, was unseren ganz eigenen Wert widerspiegelt. Wir wollen voller Überzeugung und voller Liebe zu uns selbst sagen können. „Das bin ich. Mit allem, was dazu gehört.“

Oft ist uns unser tiefster Lebens-Wert aus dem Blick geraten, liegt begraben unter Glaubenssätzen und Konzepten, die eventuell in der Vergangenheit einmal ganz nützlich für uns waren, aber jetzt nicht mehr zu uns gehören. Wir tragen sie unbewusst mit uns herum, wie einen Rucksack, den wir nicht mehr spüren, weil wir ihn schon immer auf dem Rücken hatten. Wenn wir ihn allerdings abnehmen, werden wir den Unterschied wahrnehmen.

Was wir für „wahr“ halten, kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein, weil wir von so unterschiedlichen Motiven und Lebensstrategien geleitet werden. Oft fehlt uns das Verständnis für das Handeln anderer Menschen, weil wir ausschließlich von unserer eigenen Wahrnehmung ausgehen. Probleme und Konflikte – im Privaten wie in der Arbeit – resultieren dann aus Schlussfolgerungen vom eigenen auf fremdes Wahrnehmen.

Wenn wir uns selbst in dieser Systematik und in den Mustern unserer Beziehungen erkennen und unseren Blick weiten, dann steht uns eine wertvolle Landkarte zur Verfügung, die uns aus unserem eigenen Labyrinth führt. Meine Arbeit besteht darin, zu helfen, diese Landkarte zu lesen.

Die Grundlagen und Werkzeuge meiner Arbeit sind: Das Enneagramm, die Methode The Work von Byron Katie und geführte Meditationen.