Meditation

Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne. (Buddha)

Regelmäßiges Meditieren erzeugt eine achtsame, fokussierte Aufmerksamkeit im Gehirn, wodurch man das Wandern der Gedanken bemerken kann. Wir nehmen wahr, wie unser Atem fließt, welche Gedanken kommen und gehen, nehmen die Geräusche unseres Körpers und die der Außenwelt wahr. Und werden nach und nach zu unserem eigenen Beobachter.

In der Regel trainiert sich das Gehirn durch unsere Alltagserfahrungen, ohne dass es uns permanent bewusst ist. Diese neuronale Plastizität geschieht die meiste Zeit, indem unser Gehirn durch äußere Einflüsse unbewusst strukturiert und geformt wird. Meditation erlaubt uns, unser Gehirn stärker selbst zu lenken und die Neuroplastizität gezielt zu nutzen. So kann Meditation langfristig dazu beitragen, einen unaufgeregteren klareren Weitblick in Alltagssituationen zu entwickeln. Sie lässt uns gelassener auf Momente schauen, die uns herausfordern, Angst machen, uns schmerzen, uns depressiv oder wütend machen. Wenn wir beim Meditieren unseren Geist bewusst trainieren, entwickeln wir Achtsamkeit für den Moment und ein Gefühl für Präsenz.